Was ist die "Berechnungsgrundlage der Abwesenheiten" und wie stelle ich sie ein?

In diesem Artikel erklären wir dir die verschiedenen Berechnungsgrundlagen der Abwesenheiten in den Arbeitsplänen.

In den Experteneinstellungen der Arbeitspläne findest du, direkt unter der Feiertagszeit, die Berechnungsgrundlage der Abwesenheiten.
Klickst du auf den Button, kannst du drei verschiedene Optionen auswählen: 

 

Diese drei verschiedenen Möglichkeiten möchten wir dir jetzt anhand eines Beispiels erklären.

In unserem Beispiel arbeitet Herr Müller in Teilzeit und hat laut seines Arbeitsplanes eine geplante Mindestarbeitszeit von 25 Stunden. Diese 25 Stunden verteilen sich auf die fünf Werktage. Allerdings arbeitet er nicht an jedem Tag 5 Stunden. Seine geplanten Arbeitszeiten für die einzelnen Tage findest du in der folgenden Tabelle: 

Montag 3 Stunden
Dienstag 5 Stunden
Mittwoch 6 Stunden 
Donnerstag 4 Stunden
Freitag 7 Stunden

 

Herr Müller reicht nun eine Krankschreibung für Montag ein. Jetzt kommen wir zur Berechnungsgrundlage:

1. Tagesbasierte Sollstunden

Hast du die tagesbasierten Sollstunden aktiviert, werden die für Herrn Müller am Montag geplanten 3 Arbeitsstunden verrechnet. 

2. Wochenbasierte Sollstunden

Hast du die wochenbasierten Sollstunden aktiviert, werden für Herrn Müller 5 Arbeitsstunden verrechnet. Bei den wochenbasierten Sollstunden wird der Durchschnitt der für die Woche geplanten Arbeitsstunden zur Verrechnung verwendet.
Also: Herr Müller arbeitet 25 Stunden pro Woche, verteilt auf 5 Werktage. Ergo werden für die Verrechnung 5 Arbeitsstunden pro Tag (25 Stunden / 5 Tage) verwendet.
 

Hinweis: Beachte bitte, dass die Rechnung variieren kann!

Arbeitet Herr Müller nicht an 5 Werktagen, sondern nur an 4, wird die geplante Mindestarbeitszeit für diese Woche durch 4 geteilt. Das gleiche Prinzip gilt natürlich auch dann, wenn Herr Müller an 6 oder sogar 7 Tagen pro Woche arbeitet. 

 

Dazu noch ein kleiner Hinweis. Du kannst in den Arbeitsplänen unter anderem die Wochenendzeit definieren. Das kann sich unter Umständen auf die wochenbasierte Berechnungsgrundlage auswirken.

Stell dir vor, Herr Müller arbeitet pro Woche 25 Stunden, verteilt auf 4 Werktage. Hast du eingestellt, dass sein Wochenende beispielsweise ab Freitag um 18:00 Uhr beginnt, werden die 25 Stunden durch 5 geteilt. Denn theoretisch hat er ja noch kein Wochenende.

Stellst du aber ein, dass sein Wochenende ab Freitag um beispielsweise 03:00 Uhr gilt, werden die 25 Stunden durch 4 geteilt. Denn dann gilt der komplette Freitag für Herrn Müller als Wochenendtag und wird bei der Berechnung nicht berücksichtigt. 

 

Hinweis: Ist der Großteil des Tages als Wochenendzeit definiert, wird der Tag bei der Berechnung nicht berücksichtigt!

 

3.   Eigener Wert

Bei dem eigenen Wert kannst du deine eigene Berechnungsgrundlage eintragen. Du kannst zum Beispiel definieren, dass für Herrn Müllers Krankschreibung am Montag 6 Arbeitsstunden verrechnet werden. Genauso könntest du auch 4 Arbeitsstunden eintragen. Das liegt ganz bei dir.

 

Wenn du wissen möchtest, wie du generell Arbeitspläne anlegen kannst, dann hier entlang. 😊

Dir hat in diesem Artikel etwas gefehlt? Klicke gerne hier und teile uns dein Anliegen mit. Wir möchten uns kontinuierlich für euch verbessern!

Ansonsten hoffen wir, dass dir dieser Artikel gefallen hat und wir deine Fragen beantworten konnten. Wir wünschen dir weiterhin viel Spaß mit clockin! 😊